ASTRONOMIE

DIDAKTISCHES MATERIAL
Große Bärin
© Stellarium
Dieser Beitrag richtet sich an Personen, die Kinder im Alter von 5 bis 10 Jahren betreuen/unterrichten. Gerade im Spätherbst oder Winter lassen sich Beobachtungen mit jüngeren Kindern recht gut durchführen, da es schon relativ zeitig dunkel wird. In dem Artikel sind Sternsagen des Abendhimmels enthalten – zum Sternbild „Große Bärin“, aber auch ein Bild des Himmels (Arbeitsblatt), auf welchem die Kinder den „Großen Wagen“ finden und seine Sterne hervorheben sollen.
Mondfinsternis
© NASA
Motivation durch kognitive Dissonanz – ein Erfahrungsbericht
Es ist beunruhigend, ja geradezu verstörend, wenn man feststellt, dass etwas zweifelsfrei für richtig Gehaltenes ganz offensichtlich falsch ist. So erging es dem Verfasser, als ihm anlässlich des „Blutmondes“ im Juli 2018 auffiel, dass – völlig anders als erwartet – die Zeitpunkte von Vollmond und der Mitte der Mondfinsternis nicht exakt zusammenfallen. Diese kognitive Dissonanz erzeugte einen höchst motivierenden „Denkdruck“, der z.T. überraschende Erkenntnisse zu Tage förderte.
Marskrater
© NASA/JPL/University of Arizona
Die vorliegenden Materialien beinhalten drei Experimente zur Entstehung von Meteoriten-kratern sowie zur Entstehung von Erosionsprozessen durch Erd- bzw. Hangrutsch, die, wie auf dem Mars geschehen, auch durch Meteoriteneinschläge ausgelöst werden können. Die Experimente sollen die Schülerinnen und Schüler u.a. dazu befähigen, die Auswirkungen von Masse, Geschwindigkeit, kinetischer Energie und Winkel eines aufprallenden Objekts und die dabei entstehenden Krater bezüglich ihres Durchmessers, ihrer Tiefe und der Auswurfstrahlen zu verstehen und diese Informationen mit Kratern auf Mond- und Planetenoberflächen in Beziehung zu setzen. Die dargestellten Materialien sind sowohl im Astronomie-, Physik- als auch im Erdkundeunterricht anwendbar.
Sonnenbahn
© Natalie Fischer
Den Merkspruch „Im Osten geht die Sonne auf, im Süden steigt sie hoch hinauf, im Westen wird sie untergeh‘n, im Norden ist sie nie zu sehn.“ lernen die meisten Schülerinnen und Schüler bereits in der Grundschule kennen. Doch ist er auch für alle Orte und Zeitpunkte auf der Erde wahr? Um dies zu überprüfen, verfolgen wir die Sonne auf ihrer Bahn über unseren Taghimmel ab dem Zeitpunkt ihres Aufgangs bis hin zu ihrem Untergang und bauen mit Hilfe einer einfachen Beobachtungsmethode ein Modell dieser „scheinbaren“ Sonnenbahn. Mit dessen Hilfe lassen sich sowohl die Anfangsfragen wie auch weitere Fragen beantworten, z. B. wie lang die Sonne tagsüber zu sehen ist oder warum es am Äquator keine so lange Dämmerung gibt wie bei uns in Deutschland. Das Modell kann qualitativ sowohl für die Unterstufe als auch quantitativ für die Mittelstufe bzw. auch für die Kursstufe eingesetzt werden.
© Spektrum der Wissenschaft
(Ausschnitt)
XLAB - Göttinger Experimentallabor für junge Leute e.V.
Kleine Gruppen aus Grundschullehrern, technischen Assistenten des XLAB und Gymnasiallehrern erarbeiteten zu den Bereichen Astronomie, Sinnesphysiologie, Mineralogie und Chemie des Wassers Experimentierkästen für den Unterricht an Grundschulen. Diese wurden dann an den jeweiligen Schulen erprobt und ...
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