UNTERRICHTSMATERIAL
VLT-Teleskop UT2
© ESO
(Ausschnitt)

Himmelsteleskope

etwas geometrische Optik und ein klein wenig über Montierung
Ein Fernrohr vergrößert, wenn man es mit dem richtigen Ende vor das Auge hält. Außerdem verleiht es dem Besitzer umso mehr Prestige, je höher die Lichtstärke ist. So etwa lässt sich das Wissen des modernen Menschen über Fernrohre zusammenfassen. Dabei hat er schon in der Mittelstufe die geometrische Optik vermittelt bekommen. Sie beschränkte sich aber mehr oder weniger auf die Abbildung durch eine einzelne Linse oder einen einzelnen Hohlspiegel. Dem Schüler ist nie klar geworden, dass die geometrische Optik mit ihren wenigen Regeln ein vielseitig einsetzbares Werkzeug bietet, mit dem sich die Verhältnisse in komplexen optischen Systemen durchschaubar und berechenbar machen lassen. Die großen Himmelsfernrohre, die schon durch ihre Abmessungen und den gewaltigen mechanischen Aufwand begeistern, sind ein faszinierendes Studienobjekt für all jene, denen oberflächliches Wissen nicht genügt und die vielmehr das Grundlegende begreifen wollen.
Fachgebiet Astronomie, Physik
Bezug zuMathematik
ThemaOptik, Positionsastronomie, Astropraxis
StichwortÄquatorialkoordinaten, Cassegrain-Teleskop, Coudé-Teleskop, Deklination, Galilei-Fernrohr, geometrische Optik, Gregory-Teleskop, Horizontalkoordinaten, Höhe und Azimut, Kepler-Fernrohr, Montierung, Rektaszension, Sphärische Koordinaten, teleskopische Systeme, Vergrößerung
Klassenstufe Oberstufe
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Gerhard Herms

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Himmelsteleskope - etwas geometrische Optik und ein klein wenig über Montierung
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